Eine Birne leht an einen Apfel - ein Symbol für den Vergleich. Business-Coaching Text von Stefan Schütz
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Warum Vergleiche uns unglücklich machen.

Liebe Freunde, Bekannte und Geschäftspartner,

heute möchte ich einige Gedanken zum Thema Vergleichen mit Ihnen teilen. Viele Menschen leiden, weil sie sich und ihre Erfolge ständig mit anderen vergleichen. Gerade die sozialen Medien verführen dazu, das eigene Leben immer wieder am Leben anderer zu messen.

Dabei ist der Vergleich zunächst einmal eine Ablenkung von der eigenen, individuell erlebten Wirklichkeit. Geht es mir im Vergleich zu einem anderen besser, kann das einerseits mein Selbstwertgefühl steigern. In „sozial orientierten“ Kreisen geht die Tendenz jedoch zunehmend dahin, daraus ein schlechtes Gewissen entstehen zu lassen, das uns als Menschen in unserer Entwicklung und freien Entfaltung hemmen kann.

Die Botschaft, die hinter solchen Vergleichen lauert, ist häufig von einer Verzichtsethik geprägt. Angesichts des Elends in der Welt wird sie uns als Gebot der Stunde präsentiert – argumentativ durchaus einleuchtend und deshalb umso wirkungsvoller: Darf es mir wirklich so gut gehen, wenn es anderen schlechter geht? Darf ich nach mehr streben, wenn andere weniger haben?

Fällt der Vergleich dagegen von Anfang an negativ für uns aus – „Der andere ist so gut, und ich schaffe das nicht!“ –, geht es uns ebenfalls schlecht. Plötzlich werden wir uns vor allem unserer vermeintlichen eigenen Unzulänglichkeit bewusst.

Der Vergleich schadet uns also in beiden Richtungen. Deshalb sollte er möglichst nicht als Denkschema für die Bewertung des eigenen Lebens dienen. Stattdessen sind Sie aufgerufen, „Ihr Licht in die Welt zu tragen“. Entwickeln Sie sich, streben Sie nach mehr und gestalten Sie Ihre Entwicklung aktiv. Verweigern Sie der Welt die in Ihnen schlummernden Möglichkeiten nicht. Denn damit würden Sie nicht nur Entwicklung, sondern auch mögliches Lebensglück verhindern.

Stoppen Sie deshalb den ständigen Vergleich und machen Sie aus Ihrem Leben in jeder Hinsicht das Maximum! Erweitern Sie Ihre Fähigkeiten und lassen Sie Ihr Licht erstrahlen. Je mehr Sie in den unterschiedlichen Bereichen Ihres Lebens für sich erreichen, desto besser kann das nicht nur für Sie selbst sein, sondern auch für die Menschen in Ihrem Wirkungs- und Verantwortungskreis.

Je mehr positive Gestaltungskraft Sie freisetzen, desto mehr können Sie für sich und Ihre Mitmenschen bewirken. Eine Verzichtsethik hingegen – auch wenn sie sich tarnt und scheinbar harmlos, vernünftig und zum Wohle aller lediglich ökonomisch ausdrückt – kann eine positive, auf die Zukunft ausgerichtete Entwicklung verhindern. Sie bedeutet Stillstand, den wir uns eigentlich nicht leisten sollten.

Seien Sie also erwachsen und geben Sie in allen Bereichen Ihr Bestes. Entwickeln Sie sich immer weiter – zugunsten Ihrer selbst und anderer.

Herzlichst,

Ihr Stefan Schütz